Wer wir sind und was wir tun

Der Bund für Geistesfreiheit Nürnberg (bfg Nürnberg) ist eine Weltanschauungsgemeinschaft, die sich an den Grundsätzen der Aufklärung und des Humanismus orientiert. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist er den Religionsgemeinschaften rechtlich gleichgestellt.

Aktuelles

  • Pressemitteilung des bfg Bayern vom 30.09.2026

    Mehr als 33 Prozent der bayerischen Schüler:innen besuchen Ethikunterricht Die Nürnberger Nachrichten haben am Freitag vor Schulbeginn die Zahlen für den Besuch von Weltanschauungsunterricht an bayerischen staatlichen Schulen veröffentlicht. Demnach besuchen 601.000 Kinder und Jugendliche den katholischen Religionsunterricht, 264.000 den evangelischen, der christlich-ökumenische Unterricht erreicht 42.380 junge Besucherinnen und Besucher und in den islamischen Religionsunterricht

  • Pressemitteilung des bfg Bayern vom 01.09.2026

    Für eine Liberalisierung des Bestattungsrechts in Bayern Nach einer Umfrage der Verbraucherinitiative „Bestattungskultur Aeternitas“ nimmt die Zahl der Trauerfeiern mit kirchlicher Begleitung immer weiter ab. Viele Menschen wünschen für ihre eigene Bestattung ein pflegefreies Angebot, insbesondere auch außerhalb klassischer Friedhöfe. Einer Liberalisierung im Bestattungsrecht steht eine große Mehrheit offen gegenüber. Anlässlich dessen fordert der Vorsitzende

  • Einem Atheisten wurde in Ansbach die Flüchtlingseigenschaft zuerkannt

    Bildquelle: Tilman2007, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0) Im April 2024 reiste ein Mann aus Afghanistan in die Bundesrepublik Deutschland ein und stellte einen Antrag auf Asyl. Wegen seiner Abkehr vom Islam fühlte er sich in seinem Geburtsland verfolgt. Ein Gericht gab ihm nun Recht. Unterstützung bekam der Kläger von der Säkularen Flüchtlingshilfe in Köln und

  • Jahreshauptversammlung des bfg Bayern: Neuer Vorstand gewählt

    Der frisch gewählte Vorstand des bfg Bayern mit den Teilnehmern aus den Ortsverbänden. Vorne (von links): Philipp Schramm, Michael Geyer, Gislinde Nauy, Frank Riegler, Anne-Barbara Kindler. 2. Reihe, rechts außen: Bernd Sandner. Foto: © bfg Bayern Ende Mai trafen sich die zehn Ortsgemeinschaften des Bund für Geistesfreiheit Bayern in Nürnberg. Vier Mitglieder aus dem vor

  • Die neue Freigeistige Welt

    Freigeistige Tradition in neuem Gewand 42 Jahre lang hat Heinz J.G. Gremer vom bfg Kulmbach/Bayreuth die „Freigeistige Rundschau” verantwortet (der Titel wechselte bisweilen zu „Das freigeistige Blatt” und „Unsere Freigeistige Welt”), die der bfg Bayern nun als „Freigeistige Welt” neu auflegt. Der bfg Bayern dankt dem langjährigen Verleger für sein Engagement, auf das er nun

Highlights aus dem Internet

Neueste Nachrichten vom Humanistischen Pressedienst

  • „Ich kritisiere alles, was der Freiheit im Wege steht“

    Am Montag stellte Hamed Abdel-Samad in Berlin erstmalig sein neuestes Buch „With God on their Side“ vor. Gemeinsam mit dem Journalisten Constantin Schreiber wurden grundlegende Aussagen diskutiert.

  • Die FDP und die Krise des Liberalismus

    Die FDP ist weder im Bundestag noch in den meisten Landesparlamenten vertreten. Doch ihre Krise reicht über die Partei hinaus. Freiheit wird heute häufig vor allem als Wirtschaftsfreiheit definiert. Dabei gehören zum liberalen Versprechen ebenso Bürgerrechte, individuelle Selbstbestimmung und die Freiheit von religiöser und moralischer Bevormundung.

  • Deutsches Kinderhilfswerk warnt vor weiteren finanziellen Belastungen und Ungleichbehandlungen von Familien

    Da sich durch die geplanten Reformen die Schere zwischen der maximalen Entlastungswirkung des Kinderfreibetrages und dem Kindergeld immer weiter öffne, entstehe eine finanzielle Schieflage zulasten von Familien aus dem unteren und mittleren Einkommenssegment. Das Deutsche Kinderhilfswerk findet daher, dass die geplanten Anpassungen in die völlig falsche Richtung gehen.

  • Künstliche Intelligenz: Werkzeug, Partner oder Bedrohung?

    Wie funktioniert künstliche Intelligenz? Welche Auswirkungen hat ihr Einsatz auf unsere Gesellschaft? Und wie gelingt es uns, die Maschinen klug zu nutzen? Diesen Fragen widmete sich Anfang Oktober das Kortizes-Symposium im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg.

  • Warum Robert F. Kennedy Jr. Masernausbrüche nicht bekämpft, sondern braucht

    Kürzlich wurden bereits die institutionellen Verwerfungen analysiert, die zu den schon sichtbar verheerenden Auswirkungen auf das Impfwesen in den USA führen. Eine offene Frage bleibt, was die handelnden Personen, insbesondere Gesundheitsminister Kennedy, dazu treibt, einen solchen offensichtlich unsinnigen Kurs unbeirrt zu verfolgen und seine Institutionen aktiv von angemessenen Reaktionen abzuhalten.

  • Erst Klosterschule, dann Atheist

    Der Trägerverein des Humanistischen Pressedienstes, der hpd e.V., hat ein neues Präsidium. Auf der Mitgliederversammlung im „Haus Weitblick“, dem Sitz der Giordano-Bruno-Stiftung in Oberwesel, wurde die Führungsspitze für die nächsten drei Jahre bestimmt.

  • Der KI-Therapeut

    Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in die Psychotherapie – doch kann ein Chatbot tatsächlich einen menschlichen Psychotherapeuten ersetzen? Zwischen schnellen, jederzeit verfügbaren Antworten, ethischen und rechtlichen Grenzen und den Chancen einer sinnvollen Ergänzung stellt sich die Frage, welche Rolle KI künftig in der psychotherapeutischen Versorgung spielen sollte.

  • Hinrichtung in den USA per Livestream

    Das Pentagon will einen dschihadistischen Mörder exekutieren – öffentlich. Und das kurz nach der gescheiterten Exekution von Tennessee, die weltweit Entsetzen auslöste.

  • Die unheilvolle Allianz von Politik und Religion

    Hamed Abdel-Samad problematisiert in seinem neuen Buch „With God on their Side“ (in deutscher Sprache), dass es auch in den westlichen Ländern eine immer religiösere Legitimation von Politik geben würde.

  • Streit um Stolpersteine in Heidenau: Wenn das Gedenken ins Rutschen gerät

    Die Debatte um das würdige Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus ist erneut entbrannt, nachdem der Stadtrat im sächsischen Heidenau weitere Stolpersteine verhindert hat. Eine Mehrheit aus CDU und AfD stützte sich dabei auf das altbekannte Argument, das Betreten der Gedenksteine sei unwürdig. Ob hinter der vordergründigen Diskussion über die Form der Erinnerung weitere Motive stecken, ist unklar.

Am Besten erreichen Sie uns unter:
info@bfg-nuernberg.de

bfg Nürnberg
Johannisstr. 107
90419 Nürnberg

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